M. van Eyken "Johannes Brahms"


 

AKTUELLES

 
 
03. Juli 2020
DAS DRITTE VIDEO

Ich freue mich, daß ich zwei von mir sehr geschätzte chinesische Sänger in meinem nunmehr dritten Video kurz vorstellen kann.
 

24. Juni 2020
DAS ZWEITE VIDEO

Große deutschsprachige Komponisten Teil 1. How to pronounce the names of the great German-speaking composers part 1: HIER
Wie bereits mitgeteilt, wendet sich auch dieses Video in erster Linie an ein chinesisches und internationales Publikum, das am Erlernen der korrekten deutschen Aussprache der Namen (wenn auch mit leichter schleswig-holsteinischer Einfärbung) interessiert ist.
 

11. Juni 2020
DAS ERSTE VIDEO ÜBER MEINEN LADEN UND MICH

Kürzlich stattete ein chinesisches Musikerehepaar meinem Geschäft einen Besuch ab. Wir führten ein schönes Gespräch, und die jungen Künstler unterbreiteten mir den Vorschlag, über mein Geschäft, meine Ideen und meine Anliegen kurze Videos zu drehen.

Ich habe mich über diesen Vorschlag sehr gefreut, und wenn Sie wollen, können Sie das erste Resultat dieser Zusammenarbeit HIER sehen.

Diese Videos wenden sich zwar hauptsächlich an ein chinesisches Publikum, aber ich gehe davon aus, daß auch andere Musikfreunde daran Interesse finden.
 

12. Mai 2020
WIEDERERÖFFNUNG

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich teile Ihnen gerne mit, daß mein Antiquariat ab Freitag, den 15. Mai, nach coronabedingter Schließung wieder geöffnet ist.

Meine üblichen Öffnungszeiten sind: Freitag 12–16; Samstag 12–16 Uhr.

Eine telefonische Voranmeldung unter (030) 312 91 24 ist jedoch notwendig.

Selbstverständlich sind auch Termine nach telefonischer Vereinbarung möglich.

Auch am Ankauf von Büchern, Noten, Autographen, Schallplatten etc. bin ich weiterhin interessiert und bitte um telefonische Information.

Ich würde mich freuen, Sie gesund wiederzusehen, und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Robert Hartwig
 

13. Januar 2020
SCHALLPLATTENSAMMLUNG PROF. KARL-HEINZ KÄMMERLING

Mein Antiquariat konnte die umfangreiche und interessante Klassiksammlung aus dem Nachlaß von Prof. Karl-Heinz Kämmerling erwerben (darunter selbstverständlich besonders viele Klavierplatten).

Prof. Kämmerling war der wohl erfolgreichste deutsche Klavierpädagoge der letzten fünfzig Jahre. Zahlreiche seiner Schüler haben große Preise gewonnen und eine internationale Karriere gemacht.

Weiterhin war Prof. Kämmerling eine Art „Fürst Gremien” (nicht zu verwechseln mit dem Fürsten Gremin aus „Eugen Onegin”), denn er war weltweit Vorsitzender bzw. Mitglied in vielen Gremien und Jurys bei internationalen Klavierwettbewerben.

Besonders viele Platten finden sich von Pianisten wie Arrau, Ashkenazy, Brendel, Cortot, Gilels, Kempff, Michelangeli u. a.

Von besonderem Interesse sind die zahlreichen Einspielungen von Wettbewerbspreisträgern, von denen ansonsten wenige oder keine weiteren Aufnahmen erschienen sind.

Jährlich finden international über hundert Klavierwettbewerbe mit „Siegern” und Preisträgern statt. Um ein (oft fälschlicherweise Alfred Kerr zugeschriebenes) Wort von Josef Hellmesberger zu zitieren: „Je preiser gekrönt, desto durcher gefallen.” Dennoch haben es viele dieser Platten verdient, gehört zu werden.

Die schöne Sammlung von Prof. Kämmerling ist eine wertvolle Bereicherung unserer großen Klavierplattensammlung (von zur Zeit ca. 3000 Stück).
 

07. Januar 2020
KAMMERMUSIK-SAMMLUNG

Von einem befreundeten Solo-Bratschisten konnte ich eine bedeutende Sammlung an Kammermusiknoten (Bratsche, Violine, Streichquartette, Klavier etc.) und zahlreiche seltene Kammermusikschallplatten erwerben.

Diese außergewöhnliche Sammlung – die beste in meinen 41 Berufsjahren als Antiquar – ist in enger Zusammenarbeit mit mir aufgebaut worden.

Da der Künstler vor kurzem seine Villa verkauft hat, um in ein Wohnstift zu ziehen, mußte er sich – schweren Herzens – aus Platzgründen von seinen liebgewonnenen Schätzen trennen (die sich nicht nur durch Seltenheit, sondern auch durch den hervorragenden Erhaltungszustand auszeichnen).

Ich freue mich sehr, daß mir diese überragende Sammlung anvertraut wurde.

Robert Hartwig

Bilder finden Sie HIER auf unserem Blog.
 

20. Oktober 2019
FÜLLE DES WOHLLAUTS

Aus dem Vorlaß eines bekannten Wagner-Forschers konnten wir über 3000 CDs (naturgemäß darunter sehr viele Wagner-Aufnahmen), Schallplatten, Wagner-Literatur, Partituren, Klavierauszüge, Graphik, Büsten etc. erwerben.

Darüber hinaus haben wir eine riesige, frisch sortierte Auswahl an hochwertigen Marken-CDs.

Bilder finden Sie HIER auf unserem Blog.
 

 
19. August 2019
EINE GUTE NACHRICHT!

Ich habe mich entschlossen, auch nach meinem erfolgten vierzigjährigen Geschäftsjubiläum das Antiquariat weiterzuführen.

Die üblichen Geschäftszeiten sind Freitag 12–16 Uhr, Samstag 12–16 Uhr, jedoch telefonische Voranmeldung erforderlich.

Selbstverständlich sind auch Termine nach Vereinbarung möglich.

Bitte beachten Sie auch unser Blog, auf dem Sie weitere Informationen finden:
Antiquariat Hartwig

Wir kaufen weiterhin Bibliotheken, Sammlungen und wertvolle einzelne Stücke aus unseren Gebieten (Musik, Autographen, Schallplatten, Vinyl, CDs usw.) an!
 

 
2018
EINIGE BEDEUTENDE ANKÄUFE IM JAHR 2018

Meinem Antiquariat wurde der musikalische Nachlaß (Cello-Noten, Partituren, Noten, Bücher, Schallplatten, CDs) von Herrn Prof. Eberhard Finke, dem Ersten Solo-Cellisten des Berliner Philharmonischen Orchesters 1950–1985 unter Wilhelm Furtwängler und Herbert von Karajan, anvertraut.

Herr Prof. Finke wird mir nicht nur als hervorragender Berliner Künstler, sondern auch als ein langjähriger liebenswürdiger Kunde meines Antiquariats in Erinnerung bleiben.

Im Jahr 2018 konnten außerdem die Bibliotheken von Kammersängerin
Leonie Rysanek (Wien, Berlin, Bayreuth, New York etc.) sowie die von GMD Jesús López-Cobos (Deutsche Oper Berlin, Teatro Real Madrid etc.) erworben werden.
 

 
Januar 2016
A BUSINESSMAN OF MUSIC CULTURE

We are delighted to present the following article written by a Chinese music journalist:

A businessman of music culture
by Louis Lee

(To see the original in Chinese click HERE.)

I mentioned a legendary shop in Berlin in my previous article – the shop was even put to me as a „Berlin institution“ by a music critic for the Berliner Zeitung and the Frankfurter Allgemeine Zeitung. So I had to pay this used score and CD shop – open only for nine hours a week no less – a visit. And a visit turned out to be the first of many; the owner, Mr. Robert Hartwig, and I ended up spending many of fine afternoon discussing musical matters and beyond.

„Institutions“ are inevitably down to the force of their founders. The young Mr. Hartwig received a broad humanistic education as well as vocal training; later on he embarked upon a doctorate studying the great Norwegian and Danish writer Ludvig Holberg – the same Holberg commemorated by Edvard Grieg's Suite from Holberg's Time. Studying, however, was nowhere as much fun as running a bookstore, and running and a bookstore, in turn, was nowhere as much fun as running a music bookstore. Hence the shop. Since its founding in 1979, the shop has been popular with visiting as well as residing musicians of the highest calibre.

Mr. Hartwig is both stunned by, and full of admiration of, Asian enthusiasm of Western classical music. „You just mentioned the Hungarian conductor Eugen Szenkar. I tell you, this shop has been open for 36 years, and nobody had ever mentioned his name. You are the first one.“ He regrets such musical enthusiasm is hardly found in young German generation these days; 90% of his current clients are Asians instead. „Perhaps the musical and cultural development of contemporary China has had a late start – hence its explosive hunger for culture.“ Naturally, I have my share of reservations about this perspective, but then that's another article.

What Mr. Hartwig and I agree on is the decline of Western classical music performances, as well as the crisis of „technical perfection as the new beauty“. Mr. Hartwig wisely points out that, while vocalists in the past enjoyed decades of peak performing level, their current counterparts hardly do anymore – the reason being the adoption of „quick profit“ performing styles. „In the old days, when vocalists went to perform in America, they let their voices adjust gradually. Nowadays one sings as soon as one gets off the plane – how long can one keep his voice by doing so?“ „Karajan banned air conditioning in the opera house to allow vocalists to adjust their voices.“ „The pianist Richter once remarked, if I did non practise for a week, the audience would notice; if I did non practise for two days, critics would notice; if I did non practise for a day, I would notice. Where is such self-demand these days?“

Mr. Hartwig feels that days of conducting giants such as Wilhelm Furtwängler, Otto Klemperer, Bruno Walter, and Hans Knappertbusch were long gone; yet, they were the true keepers of the flame for the great German musical tradition. I am naturally puzzled. These were undoubtedly very great conductors, but their styles could not have been more different. What constitutes the great German musical tradition then? After a good pause, Mr. Hartwig stated solemnly, „You are right [that they had very different styles]. However, none failed to place the score – what the composer actually wrote – above them. The great German musical tradition is thus: being loyal servants to music, to composers' intentions.“ In the same vein, Mr. Hartwig did not think much of a well-known Schubert Lieder performer: „Nobody can be cleverer than Schubert himself.“

I was both very touched and surprised by how Mr. Hartwig prepared for one of my visits: he had dug out from his treasure trove an old record of the now-forgotten Chinese bass-baritone Yi-Kwai Sze as present for me: „The greatest classical musician from China.“ The vocalists who shot to great fame with his legendary rendition of the equally legendary Chinese song How can I not think of her? is now hardly remembered on these shores, and yet his light is yet to get out in Berlin.

While Mr. Hartwig spent much of his youthful energy on compiling catalogues of musical resources, his current devotion is to a foundation aiming at helping young vocalists of great promise. He avidly acquires libraries of great musicians and musical scholars of the past: he gladly shows me samples of his latest acquisitions – various working scores by the noted Verdi specialist Lamberto Gardelli.

One cannot but help wish all musical and cultural institutions in the world were run in the same expert, selfless and devoted manner as the Berliner Musikantiquariat Robert Hartwig.
 

 
20. April 2013
NOTENSAMMLUNG ROBERT HARTWIG geht nach Georgien

Im Zuge meiner beruflichen und auch privaten "Metamorphose" löse ich meine Sammlungen auf.

Am 22. März 2013 habe ich mit Frau Gabriela von Habsburg-Lothringen, Botschafterin von Georgien, eine Schenkungsvereinbarung getroffen. Meine private Notensammlung (über 5.000 Bände, darunter mehr als 1.000 Partituren) geht an die Musikhochschule Tiflis und die dortigen Studenten.

Ich habe mich gerade für Georgien (es hätte auch Armenien sein können) entschieden, weil ich den Überlebenskampf dieses frühchristlichen Volkes (vor 350 n. Chr. Staatsreligion) immer bewundert habe. Die autokephale orthodoxe Kirche hielt Volk und Kultur zusammen. Natürlich spielte auch die interessante georgische Musik - und hier vor allem der Gesang - eine große Rolle für meine Entscheidung. Die georgischen Musiker, die ich kennengelernt habe, sind voller Enthusiasmus, der mir in unserer saturierten Gesellschaft oft fehlt.

Nach meinem Motto: "Bücher und Noten sehen Dich an" soll das Geschenk Aufgabe, Herausforderung und Freude für sie sein. Ich erinnere mich gern daran, wie ich als Kind - noch im Flüchtlingslager lebend - die ersten Bilderbücher aus Schweden geschenkt bekommen habe. Die Fackel muß weitergetragen werden!

Die Schenkung wurde durch den großzügigen Einsatz von Herrn Prof. Dr. Claus Hipp (der auch Honorarkonsul von Georgien für Bayern und Baden-Württemberg ist) sehr gefördert. Er übernahm dankenswerterweise die Logistik. Zwei große Transporter waren notwendig um die Notensammlung nach Georgien zu überbringen.
 

 
02. April 2013
Ankauf der bedeutenden Bibliothek von:
Prof. Dr. Peter Wapnewski (1922 - 2012) Prof. für Germanistik in Heidelberg, Karlsruhe und Berlin, Gründungsrektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin
 

 
10. März 2013
Ankauf der Klassik-Plattensammlung von:
Jürgen Kesting (Hamburg) (Verfasser des vierbändigen Standardwerks - Die großen Sänger, Hamburg 2008)
 

 
20. März 2012
Ankauf der Bibliothek von:
Prof. Otmar Suitner (1922 - 2010) - Generalmusikdirektor der Deutschen Staatsoper in Berlin, Chefdirigent der Staatskapelle Dresden & Ehrendirigent des NHK-Symphonieorchesters Tokio.
Die Bibliothek umfaßt:
Partituren, Gesamtausgaben, Noten, Bücher, Schallplatten, Dirigierstäbe etc, etc.
 

 

03. März 2012
Wir haben eine der bedeutendsten Klassik-CD Sammlungen Deutschlands (über 80 große Umzugskartons!) aus dem Besitz eines bekannten süddeutschen Musikkritikers erworben.
In der Sammlung sind zahlreiche Raritäten und im Handel nicht mehr erhältliche Exemplare vorhanden.
Die CDs stehen ab sofort im Ladengeschäft zum Verkauf bereit.